Der Vorhang fällt

Liebe Besucher von SilentHalls.de, gerade erreichte uns eine E-Mail vom Eigentümer der Heilstätten, Herrn Schmitz, welche wir hier veröffentlichen möchten. In der Kurzform:  Die Heilstätten sind endgültig dicht.

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Sehr geehrte Damen und Herren.

Wir haben uns in der Vergangenheit bemüht all den Menschen entgegen zu kommen, die sich ernsthaft und interessiert mit unserer Liegenschaft in Beelitz-Heilstätten auseinandergesetzt haben und diese besuchten und / oder im Rahmen ihrer jeweiligen Hobbyausrichtung, -unter mit uns abgestimmten Vorgaben-, nutzten. Bedauerlicherweise mußten wir in der Vergangenheit den fortschreitenden Vandalismus zur Kenntnis nehmen. Darüber hinaus kam es durch widerrechtliche und unbedachte Handlungen zu Unfällen.

Bitte haben Sie Verständnis dafür, daß wir bemüht sind Beelitz-Heilstätten zu revitalisieren und deshalb keinerlei weiteren Beschädigungen und negative Schlagzeilen mehr hinnehmen werden. Da es uns nicht möglich ist, die Spreu vom Weizen zu trennen, bleibt uns nur ein konsequentes Vorgehen möglich.

Der Komplex der Beelitz-Heilstätten ist ab sofort nicht mehr zugänglich ! Bitte nehmen Sie zur Kenntnis, daß der vor Ort tätige Wachschutz angehalten ist, jegliches Betreten der Anlage zu unterbinden und Verstöße sofort der Polizei zu melden und zur Anzeige zu bringen.

Die einzige Möglichkeit die Anlage zukünftig legal zu begehen, ist in Form einer Führung. Hierzu wenden Sie sich bitte an Frau Irene Krause. Informationen und Kontaktdaten hierzu finden Sie unter www.IreneKrause.de.

Wir danken den redlichen Besuchern für Ihr bisheriges Interesse und freuen uns, Sie nach erfolgter Entwicklung des Areals wieder begrüßen zu dürfen.

Mit freundlichem Gruß T. Schmitz

74 Kommentare zu „Der Vorhang fällt“

  • Schade, schade aber sehr verständlich. Ich war drei Mal dort und war jedes Mal auf’s Neue begeistert. Die Heilstätten haben eine unheimliche und eindrucksvolle Präsenz. Bedauernswert, dass es zu viele Menschen gab, die diese Qualitäten nicht schätzten.

    Das mit der Führung ist zwar eine tolle Idee, hat aber nicht annähernd so viel Reiz, wie das eigene Entdecken, das Säuseln des Windes in den langen Fluren und das Knacken des Holzes. In einer großen Gruppe von Menschen wirkt Beelitz einfach nicht mehr so riesig und unendlich, so verlassen und geheimnisvoll.

    Ich finde es wirklich sehr sehr schade. Aber die Arbeiten können ja nicht vorran gehen, wenn ständig Zerstörung und Verschmutzung wüten.

  • Wolf:

    Das ist wirklich Schade und nun nicht mehr zu ändern. Wir waren gern dort und haben die einmalige Atmosphäre genossen. Was Menschen in vielen Jahrzehnten nicht geschafft haben (nicht einmal die Kommunisten und die Russen) zu verschmutzen und zu zerstören, ist einigen Unverbesserlichen in ein paar Jahren gelungen.
    Ein Rundgang als Führung zu gestalten ist zwar eine Idee, hat aber bei weitem nicht diese Ausstrahlungskraft wie eine Selbstendeckung der Heilstätten.
    Eine Ära geht zu Ende. Schade

  • Ralph:

    Die Frage ist, was wird aus den Bildern, die dort gemacht wurden. Wurde hier vom Eigentümer auch entschieden, das er zur Veröffentlichung keine Zustimmung gibt, bzw erteilte Zustimmungen widerruft?

    Ich finde, Ihr solltet SilentHalls nicht schliessen. Warum? Du und alle die Dich unterstützt haben, trugen eine vielzahl von Informationen über die Geschichte der Heilstätten zusammen.
    Das war schon beeindruckend hier mal Bilder zusehen, wo zum Beispiel ein Speisesaal war, die alten Ansichten der Häuser u.v.m.

    frdl. Grüsse

  • k.winters:

    was muss ich da lesen,kein betreten mehr von beelitz.wie gemein.wo ich doch extra urlaub für oktober gebucht habe um beelitz mal live zusehen.ok führung ist möglich.aber dennoch nicht das selbe.aber es ist auch verständlich nachdem was da schon so alles passiert ist.

  • T.Baumbach:

    Hoffentlich haben auch die Personen, die dort “NACHTS” Ihr Unwesen treiben eine Führung oder werden vom Wachschutz verjagt… was ich nicht glaube. Wir Fotografen die dort tagsüber friedlich unsere Bilder geknipst haben sind leider jetzt die dummen. Es war ja nur noch eine frage der Zeit, bis es so weit kommen musste. Vielen Dank an die die dort nachts Ihr leben riskieren und an die die so etwas beeindruckendes mit Füßen treten… DANKE

  • Dr. Essbach:

    Wer ist Herr Schmitz, und wie ist er Eigentümer geworden ?

  • Sisa:

    Das ist ja unglaublich traurig, dass dort wohl so randaliert wurde, dass eine Schließung für alle jetzt die Konsequenz ist. Ich hatte mir ebenfalls vorgenommen noch in diesem Jahr dort hinzufahren und ein paar Bilder zu machen, aber das kann ich wohl vergessen…
    Eine Führung finde ich zwar gut, aber es stört das alleinige Erkunden, weil diese Führung sicher nicht leise ist, sondern einem was über die Geschichte erzählt wird, das ruiniert das dann doch irgendwie..
    Sehr sehr schade, aber ich habe vollstes Verständnis für das Handels von Herrn Schmitz.

  • Urbexer:

    Es ist wirklich traurig aber es war zu erwarten.

    Manche von uns haben uns regelrecht in Beelitz Heilstätten verliebt. Der Eigentümer kann das bestimmt nicht verstehen aber wir waren sehr gern oft da um die Alte Dame zu besuchen, photographieren, und zu bewundern. Wir fühlten uns sehr wohl da, und wir sind sehr über das Vandalismus- und Zerstörungs-Geschehen sehr entsetzt. Wir haben alles schließlich selbst dokumentiert.

    Wir bedanken uns beim Herrn Schmitz, für die Gelegenheit die Heilstätten kennengelernt zu haben und wünsche ihm, und den Heilstätten alles gute für die Zukunft.

    Urbexer
    “The Urbexer takes only Pictures, leaves only Footprints”

  • Jammer !!!
    Ich warte seit 3 Jahren da drauf, endlich mal nach Beelitz fahren zu können um mir das alles mal LIVE anzuschauen, leider war es mir wegen der langen Anreise und wegen meines Berufs bisher nicht vergönnt.
    Jetzt muss ich lesen dass dort endgültig geschlossen ist.
    Mit vollstem Verständnis fü die Handlung des Eigentümers,
    aber ich finde dies einfach nur zum Heulen !!!

    :((((

  • Lars:

    @ Franziska, die Folgendes schrieb :

    “Schade, schade aber sehr verständlich. Ich war drei Mal dort und war jedes Mal auf’s Neue begeistert. Die Heilstätten haben eine unheimliche und eindrucksvolle Präsenz. Bedauernswert, dass es zu viele Menschen gab, die diese Qualitäten nicht schätzten.

    Das mit der Führung ist zwar eine tolle Idee, hat aber nicht annähernd so viel Reiz, wie das eigene Entdecken, das Säuseln des Windes in den langen Fluren und das Knacken des Holzes. In einer großen Gruppe von Menschen wirkt Beelitz einfach nicht mehr so riesig und unendlich, so verlassen und geheimnisvoll.

    Ich finde es wirklich sehr sehr schade. Aber die Arbeiten können ja nicht vorran gehen, wenn ständig Zerstörung und Verschmutzung wüten. ”

    … kann mich dem nur anschließen und mein Bedauern hier ausdrücken. Auch ich war etliche Male dort und habe die Entwicklung fotografisch festgehalten. Bin traurig und wütend über den Vandalismus, und zutiefst betroffen über die Ereignisse der jüngsten Vergangenheit.

    Lars

  • Alf:

    Es wurde ja im Prinzip schon alles gesagt. Dennoch möchte auch ich mich beim Eigentümer dafür bedanken, dass er recht locker mit den Zugangsregeln umgegangen ist. Im Westen wäre das schon seit Jahren unmöglich gewesen.
    Ein Ort, der mir in Erinnerung bleiben wird.

    Alf

  • -jha-:

    Wie letzte Woche schon an anderer Stelle geschrieben, hier nochmal als Repost:

    Die -von mir unterstellte- Strategie des Investors ist nicht aufgegangen.
    “Leute aus diversen Communities anlocken, den Hype befeuern, in der Hoffnung, dass mal zufällig jemand dabei ist, der das große Geld (also einen zündenden Businessplan) bringt.”

    Leid tut mir der Wirt vom Sechsertop (oder wie die Kneipe genau heisst).
    Der steht da jetzt ziemlich ratlos allein zwischen seinen Gartentischen, die (Richtung Labyrinth) komplett von rot-weißem Flatterband umweht werden. Die Pfannkuchen waren dort immer lecker.

    -jha-

  • katja:

    hallo, wir waren letzten freitag mit genehmigung da ich habe es mir fast gedacht das es so weit kommt schade.Aber auch als wir da waren liefen da leute herum die da sicher nichts zu suchen hatten,und als wir gegen 20 uhr das gelände verlassen haben gingen mehrere leute mit taschenlampen drauf.Danke wegen all diesen Idioten ist jetzt schluss mit den schönen fotos ,vlg

  • Urbexer:

    “Each evening, from December to December,
    Before you drift to sleep upon your cot,
    Think back on all the tales that you remember
    Of Camelot.
    Ask ev’ry person if he’s heard the story,
    And tell it strong and clear if he has not,
    Don’t let it be forgot
    That once there was a spot
    For one brief shining moment that was known
    As Camelot.”

  • Ralf:

    Tja, nu isses wohl doch passiert, das war ja schon irgendwie absehbar.
    Wie es schon immer war und auch bleiben wird, einige wenige ohne Hirn müssen randalieren und versauen es damit der Masse. Es ist immer wieder zum kotzen!

    Dafür sage ich mal D A N K E!

  • olit:

    schade des es immer wieder zuviele Idioten gibt die nur zerstören können. Ich fand das WE vor ein paar Jahren Klasse dort mit nem Kumpel und Übernachtung im Männersanatorium auf der Terasse :-) eine Tafel improvisiert, Einweggrill angeschmissen, gefuttert, geplauscht, Isomatten und Schlafsäcke ausgerollt und geschlafen. Am nächsten morgen dann noch ein Käffchen, sämtliche Abfälle/Reste in nen Müllsack und diesen im Kofferraum verstaut und weiter ging die Foto- und Erkundungstour *in Erinnerungen schwärm*
    hachja damals :-)

  • cxp:

    Na super, wollte diesen Sommer auch zum ersten Mal hin aber daraus wird ja wohl dann nichts mehr :(

    Kann den Eigentümer verstehen, wenn es über Jahre solche Idioten gibt.
    Genauso wie auf Prora, war da letzes Jahr und war entsetzt über den Vandalismus.
    Kann’s einfach nicht verstehen, hab nichts gegen Graffitis aber solche Schmierereien von
    Möchtegern-Idioten sind einfach zum Kotzen.

  • michaek9267:

    Na Klasse,

    wieder ein Stück was ich nie vergessen werde weniger zugänglich…..

    wobei mir Zweifel kommen ob sich die “Randale-Brüder” dran halten, ich bin der Meinung das
    Fotografie eine kleine Sicherheit für die Heilstätten bedeutete.

    Verriegeln des Männerwohnheins und des Badehauses und nix geht zu Bruch….. nix da es waren
    immer Randlierer drin.

    Aber jetzt mal im Ernst, warum lassen die Eigentümer die Heilstätten verfallen, was ist das Wahre
    Ziel……

    Stichwort : “Wo sind die Heizkörper?” oder welches Haus wurde saniert (vom Eigentümer S.)

    Gibt es keine Auflagen vom Denkmalschutz wenn man so ein Gelände kauft ????

    Ach was soll es……Sperrgebiet wieder seit 7/2010……

  • Jessica:

    Ich bin traurig….

    gerade vor ein paar Monaten bin ich zufällig durch eine Bekannte auf die Beelitzer Heilstätten gekommen.
    Ich habe mich schon immer für verlassene Gebäude u.s.w interessiert.
    Letzten Monat im Mai ( mit schriftlicher Erlaubnis durch Hr.Schmitz()bin ich dort mit meinem Bruder gewesen und es war einfach unglaublich sowas real vor einem zu sehen.
    Ich war dort schon ziemlich verärgert über den ganzen vandalismus der mit den Jahren einhergegangen ist.
    Wozu?
    es wird immer wieder seolche Idioten geben die solche Ortschaften zu schätzen wissen.

    Längst sah es nicht mehr so aus in den Beelitzer Heilstätten wie die Bilder die ich im Internet gesehen habe!

    Dennoch bin ich sehr froh darüber dieses nochmal erleben zu dürfen und ich hoffe das sie wirklich einiges sanieren können… auch wenn das ziemlich unrealistisch erscheint.. da einfach alles marode ist.

    Danke an allen Spinnern die den Leuten die Möglichkeit weggenommen haben Bilder u.s.w machenzu können, geschweige ihnen einen Besuch dorthin nun endgültig verwehrt haben.

    Ich hatte nämlich diesen Monat auch noch mal vor eine Reise von Hannover nach Beelitz zu starten. Da ich jemanden in grösster Empfehlung davon berichtet habe der sich uns anschliessen wollte.

    Kann mir jemand sagen wo eigentlich das ganze Inventar gebleiben ist? Es sollten auch laut dem Netz alte Medikamte und Co. sich dort befinden!?
    Ich habe nur den puren Vandalismus zu erfassen bekommen.

    Herr Schmitz ich wünsche ihnen alles gute für die Zukunft und ich hoffe das endlich dieser Vandalismus dort ein Ende hat!

    Jessica… sehr traurig!

  • seb57:

    http://www.pnn.de/pm/307935/

    hatte eben wenig zeit, hab das heute im internet gefunden. sieht so aus als ob sich endlich etwas etwas bewegt. ich hoffe es zumindestens, mich interessiert das thema heilstätten sehr und ich hoffe sie schaffen was sie im bericht versprechen. wäre schön wenn sie das vorhaben in die tat umsetzten können, werde es mir dann auf jedenfall ansehen.

  • Es ist für alle Interessenten, insbesondere aber für Fotografen, natürlich sehr bedauerlich, dass diese Schritte nun zum tragen kommen. Aber, das war absehbar! Wie sich manche Zeitgenossen dort aufführten, bzw. wie sie diesen so imposanten Ort, wieder verlassen haben, eine Schande!
    Ich bin sehr froh und dankbar, dass ich noch meine Kalenderproduktion 2011 in diesen “Heiligen Hallen” umsetzen durfte.
    Dafür auch nochmals meinen Dank an Herrn Schmitz.

  • Jessyk:

    Oooch uriel :((( nich schließen.-ich liebe deine seite!! das war alles so schön informativ. Nur das geschichtliche allein. :(

  • Arnd Breker:

    Ja ja, der Torsten dieser alte Investor. Vor über zwei Jahren die Bude gekauft, große Sprüche von wegen ‘Medipark’ rausgehauen und was hat er getan? Ordentlich Steuersubventionen angezapft und weiter NIX! Im Gegenteil, der Verfall hat sich beschleunigt und jetzt will er auch noch diejenigen, die das dokumentieren aussperren. Ich war mehrfach mit an Architektur und Geschichte interessierten Gruppen auf dem Gelände. Jeden Besuch haben wir mit freiwilligen Aufräum- und Sicherungsarbeiten verbunden, da werde mich von ein paar unmotivierten Hartzern im blauen Hemd nicht einschüchtern lassen. Die Heilstätten sind von ihrer Bedeutung her Allgemeingut. Seit gestern betrete ich das Gelände halt nur noch bewaffnet, im legalen Rahmen versteht sich. Ich kann das nur allen anderen anständigen Besuchern ebenfalls nahelegen. Ich distanziere mich ausdrücklich von den Schwachköpfen, die seit Iwans Abzug nur Zerstörung über dieses Kleinod gebracht haben genauso von den selbstherrlichen ‘Investoren’, die alle Jahre mit großen Ankündigen kamen aber nichts getan haben um den Komplex zu retten.

  • Ralph:

    Hallo, es ist ein Chaos, was derzeit an Nachrichten über Beelitz-Heilstätten kursiert.
    Offensichtlich gibt es doch die Möglichkeit einzelne Gebäude mit Einverständnis des Eigentürmers zu besichtigen. In der Märkischen Allgemeinen Zeitung vom 6.7.10 beschäftigt man sich ausschliesslich mit dem Quadranten A. Ich persönlich finden den Quadranten D (gegenüber Quadrant C Badehaus) schon von aussen betrachtet nicht minder gefährlich.
    Am Wochenende des 17/18.7. findet sogar zum dritten Mal ein Modell-und-Fotografen-Treffen von ca 4O Beteiligten aus Fotocommunity und Model-Kartei statt, sogar mit Übernachtung auf dem Gelände des Quadranten C.
    Heute am 7.7.10 bereichtet die Märkische Allgemeine Zeitung über das vorhaben eine Stalkonstruktion zwischen Ruine und Chirurgie im Quadranten A zu planen, um Besuchern die Möglichkeit zu geben Baumwipfel von oben anzusehen.

    Ich sage mal der Wahnsinn scheint keine Grenzen zu kennen. Statt kleine Brötchen zu backen und interessierten in einem kleinen gesicherten Bereich die Möglichkeit zu geben sich mit der Geschichte der Heilstätten zu beschäftigen scheint doch eher machbar zu sein.

    Architektur ist nachhaltig ist der Titel eines internationalen Fotowettbewerbs der im July läuft.
    Doch interessanter Weise kennt man in Beelitz im Bürgermeisteramt nciht mal den Architekten
    Heino Schieden, der Beelitz-Heilstätten plante und den ersten Bauabschnitt leitete.
    Leider bekam ich keine Antwort von Silenthalls, aber ich denke, das man diese Seite fortführen könnte und Verhandlungen aufnehmen könnte eine Art Infoausstellung über die Heilstätten vor Ort
    aufzubauen mit Fotos von einst und jetzt und den vielen Informationen, die man hier einst finden konnte.

  • Auch ich bin traurig, aber zugleich froh über diese Nachricht. Im Laufe meiner 7 Besuche in Beelitz-Heilstätten war von Mal zu Mal ein höheres Ausmaß an Vandalismus zu erkennen, welches eine kontinuierlich steigende Hoffnung in mir weckte, dass zum Wohle der Einzigartigkeit dieser Anlage das Betreten zukünftig verhindert werden würde. Daher begrüße ich diesen Schritt natürlich und hoffe, dass auf diesem Wege weitere Beschädigungen verhindert oder zumindest minimiert werden.
    Ich freue mich, dass ich die Gelegenheit hatte dieses geschichtsträchtige Stückchen verwunschenen Wald zu erforschen und auf meine Weise fotografisch festzuhalten, ich werde dieses Erlebnis in Zukunft vermissen.

    Grüße
    Till

  • Lucie:

    Zitat ” In der Kurzform: Die Heilstätten sind endgültig dicht.
    Zitat ” Am Wochenende des 17/18.7. findet sogar zum dritten Mal
    ein Modell-und-Fotografen-Treffen von ca 4O Beteiligten
    aus Fotocommunity und Model-Kartei statt, sogar mit Über-
    nachtung auf dem Gelände des Quadranten C. ”

    Das habe ich in der Fotocommunity auch erfahren. Die Panikmache
    hier stimmt also nicht. Es gibt auch weiter Ausnahmegenehmigung.

    Was sagst DU dazu Uriel ???

    Genehmigungen nur für Fotografen? Die machen ja nix kaputt und
    sauen nicht rum, schleppen nichts von hier nach da, muhaha.

  • Ich war gestern bei der Führung, und ich muß sagen: genial!
    Da es extremst warm war, hat Frau Krause umgeschwenkt, und statt einer Wanderung über das Außengelände etwas getan, wa sie sonst wohl nie tut: Sie hat uns durch das Männersanatorium und das Badehaus geführt, und dann noch durch das Küchengebäude und das Frauensanatorium. Sonst geht sie auf Führungen nicht in die Gebäude, aber sie meinte, bei der Wärme macht sie es so, weil es draußen kaum auszuhalten war.
    Einfach genial, und das, wo ich schon damit gerechnet hatte, diese Gebäude nie von innen zu sehen.
    Nach der offiziellen Führung durch die Gebäude der Sektoren C und D gab sie sogar noch eine kleine Privatführung in Sektor A, durch die Chirurgie und den Baderaum der Frauenlungenheilanstalt.
    Was Frau Krause während der Führung alles zu erzählen wußte, ist phänomenal. Das meiste wußte ich selbst noch nicht, obwohl ich mich schon eine Weile mit den Heilstätten beschäftige.

    Die Führung kann ich nur weiterempfehlen! Auch, wenn das Betreten der Gebäude während der Führung heute nur eine Ausnahme war.

  • Jörg:

    Schade ,

    Ich wäre gerne von Hamburg angereist um die Heilstätten zu sehen.
    Ein Rundgang ist für Fotografen leider vollkommen uninteressant,
    da man für eine Lokation schon mindestens eine Stunde braucht um diese fotografisch richtig zu erfassen.
    .Niemand spricht Ihnen das Interessa ab die Gebäude wirtschaftlich nutzen.
    Es gibt eine unglaubliche Sehnsucht der Menschen nach solchen Lokations.
    Wenn Sie die Gebäude baustatisch in Schuß setzen ohne die Patina und den optischen Verfall zu verändern, dann könnten Sie genau dieses vermarkten.
    Ich lese immer wieder in Foren, dass Fotografen und Liebhaber sich gerne auch finanziell beteiligen würden.
    Sein Sie doch einfach mal mutig und vermarkten Sie die Gebäude so wie sie sind.
    Das birgt doch nur Vorteile für Sie. Die bauliche Sicherung der Statik kostet nur den Bruchteil einer Vollsanierung.
    Ich verspreche Ihnen, wenn Sie mutig sind und eine “Erlebniswelt Heilstätten” gründen, dann würde Beelitz auch touristisch durch diese weltweit einmalige Location gewinnen.

  • Aart:

    Hallo,

    bedeutet das alles hieroben dass alle Gebäude geschlossen sind? Oder nur die Gebäude die schon geschlossen waren, zum Beispiel das Männersanatorium und Badehaus?
    Ich habe ein shoot vorgesehen in august in dar bombardierten Gebau. Ist das noch möglich?

  • cynthia:

    Ich war am Fr vor dem Tor wo die Chirugie ist ,mir war ganz anders … Echt traurig …
    Wachschutz ist da und manchmal auch Polizei …
    Fotografen (zum Teil vielleicht sehr sehr wenige ) und aber auch die Disco Parkplatz jugendlichen , die immer da waren haben mehr die Chirurgie zur Müllhalde gemacht … Ich hab sie nicht gesehen mehr dieses Jahr , nur letztes Jahr hats mir schon gereicht .
    Viele betreten noch den Bereich … Man wird nur raus gewiesen wieder , sollte derjenige nicht gehen bekommt er es mit der Polizei zu tun . Die schauen die Leute richtig an …
    Ich denke mir das der Sechser Top auch in 1 oder 2 Monaten dicht macht . Sind weniger Leute auch da …
    Der Besitzer hätte schon vor 5 Jahren nen Tor und Zaun und co machen sollen und mit eintritt bezahlen .

  • Mic:

    Ich würde gern hinfahren um mir selber ein Bild zu verschaffen.
    Wer kommt mit?

  • Ina:

    Wäre nett, wenn ich meine am 30.06.2010 “aus Versehen” entwendeten Reflektoren wiederbekäme. Nicht nur Wandalismus ist auf dem Gelände ein Problem, sondern auch das Assidenken von einigen Menschen.

    Ich zahle einen “Finderlohn” von 20,00 Euro für Beide!!!

  • katja:

    hey mic, wann willst du da hin ?

  • Mic:

    Hi Katja!

    Aufgrund der Lage so schnell wie möglich, eher unter der Woche.
    Nächste Woche vielleicht…!?

  • John:

    Habs auch gerade gelesen!Tja das is ma fürn Arsch!War gestern und vorgestern da.war auch das erste mal für mich und die Atmosphäre is echt unglaublich!!!Als man in die Gebäude kam war es super kalt!!!

    War ne tolle Erfahrung!Am nächsten Tag wollten wir in die Chirugie und wem sind wir dann in die Arme gelaufen!?N paar Malern die uns erst mal einen Verweis gegeben haben und auch meinten das jetz alles dicht gemacht wird!Aber was da passieren soll haben die mir nicht erzählt!

  • Ich bin wirklich sehr traurig und wütend über die Entwicklung der Heilstätten.
    Leider gibt es auf dieser Welt immer wieder zu viele Idioten, denen es Spass macht fremdes Eigentum zu zerstören. Kein Wunder, dass die Gebäude nun für die Öffentlichkeit geschlossen wurden.
    Ich hatte das Glück die Heilstätten 2x auf eigene Faust zu entdecken und war absolut begeistert !!
    Ich hoffe die Heilstätten werden eines Tages doch wieder für die Öffentlichkeit zugänglich gemacht und man hat dann Möglichkeit die Gebäude wieder auf eigene Faust zu besuchen.

  • jupiter8:

    ich finde es absolut richtig, wenn objekte wie beelitz-heilstätten,lungenklinik hohenlychen und klinik grabowsee geschlossen und in zukunft bewacht werden.
    ich selber bin mitglied im verein berliner-unterwelten e.v. und sehe fast jeden tag die zerstörung von denkmalgeschützten gebäuden und anlagen durch irgendwelche chaoten.
    fotodokumentationen und forschungen machen es immer unmöglicher, eine vernünftige darstellung von gebäuden sowie deren geschichte festzuhalten.
    ich war schon oft in beelitz und konnte so dies und jenes fotografieren und dokumentieren.
    jedesmal, wenn ich mit meinen kollegen dort vor ort war, gab es immerwieder veränderungen im negativen sinne an den gebäuden und strukturen der klinik.
    leider findet man den vandalismus nicht nur in beelitz, sondern in sehr vielen regionen.

    DESHALB BEFÜRWORTE ICH DIE SCHLIEßUNG DER HEILSTÄTTEN !!!

    endlich, dies hätte schon viel früher passieren sollen.
    eine genehmigung, höfliches fragen und kooperation mit den eigentümern und wachschutz
    hat noch nie geschadet, führt auch sehr oft zum erfolg.

    Grüße der jupiter8

  • perryB:

    aber es gibt ja noch das viel größere Gelände der Krankenhäuser Berlin-Buch (TBC-Krankenhaus und Waldhaus Berlin-Buch

  • Chris:

    Hallo an alle vernünftigen dort draussen,

    ich war vor vielen Jahren in Beelitz bei der Bundeswehr. Die Kaserne liegt unmittelbar in der Nähe der alten Heilstätten. Ich habe vier Jahre lang die Heilstätten mindestens einmal pro Woche erkundet und mich in der Ortschronik schlau gemacht. Meine Oma wurde vor mehr als zwanzig Jahren dort noch gegen Lungenkrebs behandelt. Somit verbinde ich sehr viel mit den Heilstätten. Ich hatte leider die Möglichkeit den fortschreitenen Vandalismus zu beobachten. Es fing damit an, dass die Kupferregenrohre gestohlen wurden und alte Messingtafeln von den Hauseingängen fehlten. Ich frage mich und welchem Verhältnis der Schrottwert dieser Metalle mit der Geschichte einer solchen Einrichtung steht. Ich erinnere mich gerne an die schöne Tage und Nächte im Sommer sowie Winter. Es war mit Sicherheit oftmals sehr leichtsinnig sich dort aufzuhalten. Die Verletzungsgefahr war natürlich sehr hoch durch Einstrúrzgefährdete Gebäude und rumliegendem Schrott vieler Jahrzehnte. Mich hat dieser Morbide Flair gefesselt, all die Mythen und Gruselgeschichten, der Beelitzmörder und angebliche Geisteraktivitäten. Es gibt dort soviel zu entdecken. In dieser Liegenschaft steckt viel Potenzial. Ich hätte tausend Ideen, wie man diese Anlage nutzen könnte. Aber dafür fehlt das Geld. Ich wünsche Herrn Schmitz viel Glück für die Zukunft und hoffe auf den Erhalt der Anlage. Ich respektiere sein Verbot zum freien Betreten der Anlage und bin gerne bereit ein Entgelt zu Zahlen um diesen Ort zu besuchen. Denn jeder Euro erhält dieses Projekt!!!

  • Hallo

    Das ist echt schade,dass das Gelände nicht mehr frei zugänglich ist.Ich habe mich endlich entschloßen dort hinzufahren und musste dann soetwas erfahren.
    Da ich mir das aber gerne angucken möchte würde ich mir eine erlaubnis besorgen.
    Kann mir da jemand weiter helfen wo ich diese her bekomme und ob man dafür zahlen muss?

    LG

  • jupiter8:

    hi,
    ich würde dir abraten, extra dorthin zu fahren. und schon gar nicht für ein paar fotos zu bezahelen.
    mach einfach mal die augen auf und du findest mit sicherheit interessante objekte zum ablichten.
    es muß nicht belitz sein, nochzumal der zustand zu wünschen übrig läßt.

  • sehe ich ähnlich,….beelitz war mal ganz nett aber jetzt lohnt nicht mal der weg, selbst wenn ich in berlin leben würde.
    selbst die fotografen haben da teilweise schon ein ganz schönes durcheinander an den tag gelegt.
    ich erinnere mich an einer organsierten tour von leuten ausm pott die im april dieses jahres da waren. unglaublich was die für einen müll hinterlassen haben. diese organisierten fotopartys mit 10 und mehr leuten finde ich genauso zum kotzen. gleiche truppe spekuliert übrigens auch diese jahr dort wieder einfliegen zu wollen, in der hoffnung dort wieder eine session abziehen zu können, ich sach mal “viel glück” ;)
    ich für meinen teil hoffe, dass herr schmitz dem einheit gebietet, undzwar mit allen für ihn zur verfügung stehenden mitteln. beelitz ist so wie es ist einfach nicht mehr reizvoll und wer meint dort noch fotopartys abziehen zu müssen, oder beelitz zum wallfahrtsort für verstorbene hdr-foto-knipser machen zu müssen, der ist da mit sicherheit an falscher stelle ;)

  • Vielleicht ist das ein neuer Anfang für uns Fotografen! Ich finds prima das die Randalierer Deppen nicht mehr reinkönnen… hätte schon viel früher so werden sollen. Guckt euch mal das Auditorium oder die Chirurgie an…da war eh schon alles zerdemmelt!!! Vielen Dank Ihr Randalierer! Ihr habt was geniales zerstört! (Ps.: Hätt ich einen von denen erwischt…hätte es blaue Augen gegeben!!!)

  • Lemuria:

    Hallo!
    Ich muss nun auch mal was loswerden hier! Und zwar an alle die sich für die Beelitzer Heilstätten interessieren, ob nun in Sachen Fotografie oder Geschichte, fahrt hin und schaut es Euch an!!!! Egal was hier so erzählt wird, es lohnt sich auf jeden Fall! Man sollte dabei auch nicht gerade auf Leute hören die sich selber sowas gern unter den Nagel reißen, nur um danach voller Inbrunst irgendwas von Denkmalschutz etc. zu schwafeln! Sowas finde ich total arogant!
    Denn eins steht schon mal fest: die Leute die sich dafür interessieren zerstören es ja wohl nicht! Ich werde ja wohl kaum mit einer Kamera und einem Baseballschläger dort einmarschieren!

    Ich war übrigens am Montag mit meinem Mann erst dort. Haben trotz der ganzen Faselei den langen Weg auf uns genommen,um festzustellen das es so schlimm wie beschrieben garnicht ist! Es war alles offen und klar, waren wir auch in den Gebäuden. Es ist natürlich ratsam sich vorsichtig zu bewegen, und auch mal nach oben zu schauen ob die Decken noch Intakt sind!
    Ansonsten haben auch wir ein paarmal die Luft angehalten, da wir dachten Wachschutz usw. wären uns auf den Fersen. Aber es stellte sich immer raus, das es auch bloß Leute waren die mal zum “Gucken” gekommen sind! Alle friedlich und freundlich…
    War auch menschlich eine schöne und erfrischende Erfahrung! :)

    Die Schmiereien an den Wänden sind natürlich sehr ärgerlich, zumal es immer mehr werden! Und auch sonst ist ziemlich viel kaputt. Ist sehr schade aber nicht zu ändern!
    Trotzdem habe ich jetzt tolle Aufnahmen im Kasten und werde auf jeden Fall nochmal hinfahren!

    Achja, eine gruselige Erfahrung war es ebenfalls! Zweimal war mir so als wären wir nicht wirklich allein!!!!

    LG

  • @Lemuria:

    gut und schoen wenn du deine erfahrung gemacht hast. ich kann nur eindringlich davor warnen OHNE GENEHMIGUNG dieses gelände zu betreten, gerade jetzt nach den ganzen vorfällen.
    zudem kann man jetzt nur noch erahnen wie schön diese location einst war, jetzt ist es nur noch ein zugemüllter gebäudekomplex, nichts weiter. mag sein das es für *otto-normal-knipser* und denkmalromantiker lohnenswert erscheint aber wer beelitzt anders kennt tut gut daran sich mal andersweitig umzuschauen, es gibt nämlich noch lohnenswertere objekte die beelitz weit übertreffen und G O T T S E I D A N K nicht so bekannt sind :)))

  • Man gut, die derzeitige HDR-Bildeflut aus diesem einstigen Zufluchtsort des ehem. Generalsekretärs nimmt zur Zeit mal wieder überhand. Abgeklatschte Location die schon seit graumer Zeit dem Verfall und dem dort vorherrschenden Vandalismus ausgeliefert ist. Die Verwaltung täte gut daran diesen DDR-Schrott abreissen zu lassen denn saniert und aufgebaut wird dort mit Sicherheit nichts mehr.
    Wenn man sich mal andere Berichte anschaut in denen von einem “Hochgarten” die Rede ist, so freue ich mich schon jetzt auf die ersten Berichte in denen Menschen von diesem angeblichen Projekt aus 20Metern Höhe in die verfallenen Gebäude der Beelitzer Heilstätten fallen.
    Einziger Trost: In naher Zukunft gibt es endlich mal Luftbilder von dieser abgeklatschten Location zu sehen, ob dann die Betreiber eine Gebühr fürs Knipsen abverlangen wie es einst für bestimmte Gebäude in Beelitz von der Verwaltung gehandhabt wurde? Man wird sehen ;)

  • ExNachbar:

    @schwarzweißseher
    “… diesen DDR-Schrott abreissen zu lassen …”
    hättest du nur 5 Minuten Zeit investiert, um dich über die Entstehungsgeschichte dieses
    Areals zu informieren, wüsstest du, was für ein Unsinn da aus deinem Hirn getröpfelt ist.

  • katja:

    hallo, vieleicht darf mann ja gegen eine spende an den besitzer die gebäude betreten werde ich mal antesten

  • Dein Nachbar:

    @katja:
    träum weiter ;)

  • Dein Nachbar:

    ” Die einzige Möglichkeit die Anlage zukünftig legal zu begehen, ist in Form einer Führung. Hierzu wenden Sie sich bitte an Frau Irene Krause. Informationen und Kontaktdaten hierzu finden Sie unter …usw usw usw…..”

    seit mal kreativ und sucht euch Locations die noch nicht so abgerockt sind !!!!
    Beelitz ist und war nie das Maß aller Dinge aber das scheinen die wenigsten zu begreifen ;)

  • nuix:

    Ich bedauere dies sehr. Vor etwa zwei jahren habe ich dort ein mal ein shooting gehabt, die Atmosphäre in den langen, zerfallenen, leeren Hallen, war überwältigend.
    Genau das, was ich suchte. Nun wollte ich die Serie fort setzen, und muss nun dieses lesen.
    sehr schade. Richtig, es gibt noch andere Locations, jedoch die Jahrhunderte alte Aura, von Leid und Tod, ist nicht jederorts gegeben.

  • Anika:

    Hallo Leute ich bin neu auf dieser Seite und wollte eigentlich mal fragen wieso genau das jetzt so schnell ging. Was ist passiert? Aber ich finde es gut und würde gerne einen Fortschritt sehen.

    Lg

  • Anonymous:

    @Anika:

    Wenn du oben rechts gelesen hättest dann würdest du hier nicht fragen. “kopsschüttel”

  • katja:

    hallo mic, bist du da gewesen ?

  • Macht nix, gibt noch andere Locations. Wie oben schon erwähnt ist Beelitz nicht das Maß aller Dinge.
    Gibt andere Locations die nicht weniger imposant sind und nicht diesem Knipser-Volk erlegen sind und, Gott sei dank, nicht so in diversen Foren präsent sind. :)

  • mic:

    @katja:
    hallo Katja. Ja, ich war nun tatsächlich dort und habe erst einmal die öffentliche Führung mitgemacht. Ich bin nach wie vor von der Location beeindruckt, auch wenn der Vandalismus (leider) immer mehr zunimmt. Aber selbst das hat seinen Reiz.
    Eine offizielle Anfrage zur freien Begehung des Geländes mit samt Gebäuden hat ergeben, das neuerdings 200 Euro dafür fällig sind. :-(

  • P TS 34:

    Verfall und Vandalismus sind doch gewollt! Und zwar gezielt erstmal der Teil westlich der Straße. Dass dabei Leute zu Tode gekommen sind, waren sozusagen Betriebsunfälle. Gewissen Investoren ist es ganz recht, wenn alles kurz und klein gehauen wird, damit erübrigt sich dann das Problem mit dem Denkmalschutz ganz von allein.

    200 Euro für einen halben Tag - das ist der Tarif für Privatleute, um in das Badehaus zu kommen. Ausschließlich. Alles andere bleibt tabu. Profifotografen zahlen dafür 1000 Euro. Widerlich aber legal.

  • Wie P TS oben richtig schreibt wird der Vandalismus und der Verfall doch knochentrocken mit in Kauf genommen. Die vermeidlichen Investoren sind in keinster Weise um Denkmalschutz oder große Investitionen bemüht um solch eine Anlage am Leben zu erhalten, bzw wieder auf zu bauen. Es wird billigend in Kauf genommen das solche Anlagen im Laufe der Jahre verfallen, sich ggfs der belastetete Boden regeneriert ( man darf nicht vergessen das sich dort jahrelang die Rote Armee breit gemacht hat und wie die um Umweltschutz bemüht sind bzw waren, weiß man ja von anderen kasernierten Anlagen aus der Vergangenheit, ganz besonders in der D D R.
    Ich pers. finde ich es nicht schade um diese Anlage. Seit einem Jahrzehnt tummeln sich dort zwielichte Gestalten und vermeidliche Photographen und richtig gute Photos von dort gibt es nur wenige, daran haben auch die dort, wie Heuschrecken einherfallenden Hobbieknipser nichts geändert die die Photoplattformen mit ihrem Digischrott zumüllen.
    Ich war am 10ten April diesen Jahres selbst mal auf solch einer Photosession eingeladen und konnte mich vor Ort davon überzeugen wie es ist wenn die Knipstruppen, fast im Gleichschritt, durch diese Location marschieren, die sich aus sage und schreibe 3-4 Richtungen aus ganz Deutschland dort eingefunden hatten, nie wieder!!! Dem nicht genug wurden sogar noch Möbelstücke durch ganz Deutschland transportiert um dieser Anlage neue Photomotive einzuhauchen, einfach nur lächerlich diese “begnadeten, geneigten Photographen”

    T. aus Tangerhütte

  • katja:

    hallo mic, ja ich habe auch angefragt es kostet 200 euro aber das gilt nur für das badehaus und das männersanatorium,eine andere möglichkeit gibt es nicht .Ist mir eindeutig zu viel geld die hälfte und ich hätte es mir überlegt vlg aus wob

  • katja:

    tja dealerin ,dazu kann ich nur sagen schöne photos scheinst du nicht zu kennen bleib am bessten zu hause!

  • P TS 33:

    Das Männersanatorium ist komplett dicht. Da kommt niemand mehr rein. Badehaus 200 Euro bar auf die Kralle. “Für einen guten Zweck” - ja klar.

  • katja:

    hm mir ist geschrieben worden männersanatorium und badehaus kommisch

  • Maik:

    Man mag zu den Heilstätten stehen wie man will - als Fan einer altehrwürdigen Architektur oder in der Betrachtung gewöhnlicher Ruinen, welche dem Eigentümer vielleicht nur als kostenfressender Klotz am Bein hängen. Fakt ist, dass diese Häuser zur damaligen Erbauung mit den für jene Zeit hochwertigsten Materialien gebaut wurden und auf irgendwelchen Prunk oder Protz verzichtet wurde (obwohl es in der heutigen Betrachtung unserer mehr oder weniger geradlinigen Architektur manchmal den Anschein hat). Damals auch ein Fortschritt: die unterirdische Versorgung aller Pavillons mit Heizung, Wasser, gereinigter Luft… - und das seit 1898 oder sogar früher erdacht und geplant!
    Ein solches Erbe zu erhalten, wäre das Gebot der Stunde; das hätte es von Anfang an gewesen sein müssen, anstelle Vandalismus und Zerstörung zuzulassen. Ein derart weiträumiges und unübersichtliches Gelände zu sichern, ist freilich nicht aus dem linken Ärmel zu schütteln, aber völlig tatenlos dazustehen und zuzulassen, wie ein Kulturareal mit historischem Hintergrund und einer medizinisch bedeutsamen Vergangenheit verkommt, ist auch nicht gerade ehrenwert.
    Auch wenn bereits einige Gebäude in einem Quadranten saniert sind, reicht das sicher nicht aus, denn das Wesentliche stellt das Gelände im Gesamtumfang dar, welches nach einem bestimmten und durchdachten Schema angelegt wurde.
    Pech nun für all die ehrlichen Fotografen und Interessenten - noch dazu, wenn eine finanzielle “Begehungsgebühr” erhoben wird. Glück aber sicherlich für die noch bestehenden Gebäude, falls es für einige nicht schon zu spät ist - für die Frauenklinik-Ruine sowieso schon.
    PS: Ich selbst war noch nicht vor Ort, hätte es mir gerne mal angeschaut (auch die Regionen, welche außerhalb einer offiziellen Führung liegen), aber dafür scheint es ja nun zu spät zu sein.
    Werden wir also mal die Entwicklung im Auge behalten. Herr Schmitz hat jedenfalls keine leichte Aufgabe zu bewältigen.

  • Philo:

    manche müssten sich in Sachen Photoplattformen zumüllen (Stichwort fotocommunity) und Photosessions im Sinne von Ueberfallkommandos mal selber an der Nase nehmen statt hier Frust von der Nase zu lassen…

  • Don Chorulio:

    Also gestern war da von Wachschutz in 4 Stunden GARNIX zu sehen….

    Liebe Grüße

  • katja:

    wie warst du in den gebäuden ?

  • P TS 33:

    Der Quadrant, auf den sich die derzeitigen “Sicherungsmaßnahmen” konzentrieren, ist der Quadrant A, also Ruine, Chirurgie etc. Bis auf die Aufstellung gelber Schilder und die Absicherung der Ruine (!) ist dort genau nichts passiert. Die Chirurgie ist genauso problemlos begehbar wie immer, aber so demoliert, dass es sich wirklich nicht mehr lohnt. Die Ruine ist auf der Südseite komplett vernagelt, da ist von dort aus kein Reinkommen. Die Nordseite ist (bisher) lediglich mit Bauzaun “gesichert”. Wer 300 km Anreise hinter sich hat, lacht darüber nur. Sämtliche anderen Gebäude im Quadranten A sind absolut offen und begehbar, nichts hat sich da geändert. Auch die anderen Quadranten sind so begehbar oder nicht, wie vor Monaten; lediglich die gelben Verbotsschilder stehen da jetzt überall. Von Wachschutz keine Spur; der soll da mal am Wochenende stundenweise rumtappern; am besten in der Kneipe fragen. ;)

    Meinem Eindruck nach sind die Sicherungsmaßnahmen nichts als Augenwischerei. Es SOLL weiter rumrandaliert werden! Nach der Devise: Haut alles kaputt, liebe Vandalen, aber bitte gründlich und schnell, damit nichts mehr zu retten ist und der Investor die Reste bald abreißen darf.

  • perryB:

    also, heute wird grad wieder im männers. geknipst, mit erlaubnis….

  • katja:

    na ja aber was ist wenn einen der wachschutz doch erwischt ? ist doch hausfriedensbruch !

  • Maik:

    Hallo,

    ich bin ein wenig deprimiert. Ich plane gerade eine Reise dorthin und muss nun das lesen! Gut, dann muss man dies halt mi
    t einer Führung machen!

  • perryB:

    also, es sind ständig massen auf dem gelände, z.B. 15m links neben dem abgeschlossenen Tor und Haus ist mind. 20m lang alles offen ohne schild ohne zaun, genauso, wenn man von der bahn ins gelände kommt… es sind lediglich kurze zaunfragmente vorhanden- vielleicht je 4m rechts und links von der holzschranke….

  • Katrin:

    Ich hatte mir anfang des jahres vorgenommen dahin zufahren, es aber leider wegen arbeit und anderen verpflichtungen nie geschaft…und nun sowas?

    Echt schade :o(… will aber trotzdem hin, wie ist denn die führung? hat die schonmal jemand mitgemacht?

    könnte heulen, ;o(

  • destroyed_dream:

    Ich war vor kurzem erst da und kann bestätigen, das die meisten Gebäude komplett dicht gemacht sind, bis auf winzige Einstiegsmöglichkeiten (von dehnen ich aber abraten würde)an einigen Kellerfenstern, habe ich zumindestens nix gefunden . . . . . . :(
    Extrem schade is es, das steht fest, aber wenn sich so schlimmeres vermeiden lässt, finde ich es nur richtig, denn der Gebäudekomplex is einfach nur atemberaubend (von dem Vandalismus mal abgesehen) und einfach zu schade, um noch weiter zerstört zu werden !
    Es mir trotz allem möglich einige Bilder von verschiedenen Fassadenteilen zu machen und das hat sich meiner Ansicht nach schon etwas gelohnt, immerhin musste ich mit meinem Auto auch knappe 106km auf der Autobahn zurücklegen, mit leerem Film wäre ich auf keinen Fall wieder gefahren . . .

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